Donnerstag, 11. Juni 2009

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er hört michel, und ich sehe ihm dabei zu. er ist kein kleinkind mehr, merke ich.

Freitag, 24. April 2009

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ein gedicht
in der sonne
strahlte
gerippebleich
strahlte schien
scheinen zu wollen





(nur so als gedanke)

Samstag, 11. April 2009

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er fährt fahrrad; von jetzt auf gleich. in dem alter...! (den nachbarn sind fast die augen rausgefallen ;))

Freitag, 20. März 2009

heute abend

das erste mal seit drei jahren wieder

kinderfrei unterwegs...

kultur und kneipe; wird bestimmt genial =)

Samstag, 14. März 2009

Eginald Schlattner | Das Klavier im Nebel

"Etwas am Vorherigen bliebe, unaufhebbar, unaufgehbar. Wenn es auch nur eine infinitesimale Differenz war, ähnlich wie bei einer Hyperbel, die sich zwar in ihren Zweigen unendlich der Asymptote nähert, sie jedoch nie erreicht. Ein Ihriger wird man nicht." (s. 99)

"Zum ersten Mal in seinem Leben kondolierte er. Und schrak zusammen: Jetzt bin ich erwachsen." (s. 221)

"Dr. Tannenzapf meldete sich zu Wort: "Könnt ihr euch ausmalen, ihr beiden Christenmenschen, womit euer Gott Glück hat? Daß er täglich ans Kreuz geschlagen wird. Sonst wäre er nicht zu ertragen."" (s. 239)

"Clemens dachte bekümmert: Will ich jemanden nicht sehen, schließe ich die Augen. Aber die Ohren kann ich nicht herunterklappen, wenn ich etwas nicht hören will." (s. 298)

"Sie hockten hinten auf der Pritsche, die Füße schleiften im Staub. Es war ihnen alles eins. Clemens spürte eine Trennwand zwischen sich und ihr. Sie, durch ihre Sakramente gereinigt an Leib und Seele, konnte fröhlich darauflossündigen. Und er? Wer ersäufte den alten Adam in ihm, wie der verketzerte Luther es gebot? Clemens rückte unmerklich weg von Rodica, damit sie durch ihn nicht Schaden erleide in ihrer keuschen Makellosigkeit." (s. 366)

"Aus der Dunkelheit erklang ihre Stimme seltsam körperlos. Schutz und Schirm aber biete sich an, wenn für beide die Begegnung des Anfangs zu einer Geschichte werde, die allein den beiden gehöre. "Ein Cousin von mir sprach von einem Mythos des Ursprungs, in dem die große Liebe für beide aufgehoben sei und in dem sich beide erkennen könnten. Es geht um die erste gemeinsame Geschichte, zu der sich jeder hinflüchten kann, wenn der Liebe Gefahr droht. Das Wort Legende ist mir lieber."
Er sagte abweisend: "Das ist die Romantik der ersten Stunde. Die verfliegt."
"Vielleicht." Dann nämlich, wenn die Romantik des Anfangs nicht zu einer Geschichte werde, die die beiden begleite. "Daran gehen viele Ehen kaputt."
Über die tragisch beendete Ehe ihres Cousins seien ihr diese Gedanken gekommen. In der Familie wurden die Vorkommnisse, wie er seiner Frau auf abenteuerlich-romantische Weise begegnet war, als die schönste Liebesgeschichte beschworen, sans pareil. Eines Morgens beim Frühstück aber fuhr seine Gattin ihm über den Mund: Larifari, Mythos des Anfangs. Wenn der Wagen vorbeifährt, überlegt man nicht lange und springt auf, wer immer der Kutscher ist. Alles andere kommt nachher oder kommt nie.
"Und weißt du, was das Ende war? Mein Cousin erhob sich, faltete die Serviette zusammen, küßte seine Frau auf die Stirne, sagte: Bis bald. Und ging in den Park und erschoß sich. Er war halt ein Ungar."" (s. 518/19)

ein anspruchsvolles buch, ein intelligentes buch; ein buch, das unaufdringlich zum denken verführt. so sollte literatur im besten falle sein.

Donnerstag, 12. März 2009

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die letzten tage haben die beiden über lange etappen klasse miteinander gespielt; ein zartes plänzchen noch... ich hoffe, daß es sich verfestigt.

// hat es, hat es

Donnerstag, 26. Februar 2009

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daß mir das (vorübergehende) alleinerziehen ein so gutes gefühl vermittelt, finde ich nun doch etwas erstaunlich. es stärkt mich, anstatt zu streßen.

[i shall b free no. 1o]

Well, I set my monkey on the log And ordered him to do the Dog He wagged his tail and shook his head And he went and did the Cat instead He's a weird monkey, very funky. dylan

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