raum mehr für solche episoden. nicht in meinem leben.
ist bei ihr nun auch durch. zum glück; fieber und das ganze programm liegen hinter uns. das war eine heftige reaktion. unerwartet heftig.
andere zeit
ähnliches thema
dasselbe bedrängen, verbal
gut gemeint vllt oder doch nur egozentrisch; ganz egal - ich will das nicht
nicht heute nicht früher
jetzt weiß ich wieder ganz genau, wie das damals war, wie es sich anfühlte. und warum ich nicht weiter konnte. dahin, wohin ich sollte, an sich auch selber wollte... aber vor der ziellinie stehen blieb. warum ich stehen bleiben mußte.
und heute. ich weiß nicht.
das gefühl ist dasselbe. es ist wie schleim überall; zäher schleim, wortschleim, leim und kleister, druck und würgereiz.
ich habe das starke bedürfnis nach auszeit und abstand. damit nicht noch einmal etwas kaputt geht, was für mich und mein leben wichtig wäre.
dreht sich. seit dieser woche. vom rücken auf den bauch.
und zieht in der bauchlage dann schon die knie unter die lenden.
ein wirklich wendiges kind.
(und -wieder- ein riesiges Oo)
...und deine werden braun.
das blau weicht;
ein erster vager bräunlicher kranz schimmert um die pupille hervor.
tut mir leid, mama,
wieder nix ;)
"Kasper hatte die Vertrautheit seiner Eltern hören können, auch die Leidenschaft, die Vorsicht. Er hätte es nicht in Worte fassen können. Aber er hatte gespürt, wenn man ein Zuhause erleben will, das tief und offen und natürlich ist, wie Bachs Musik und die großen Katzen der Savanne, dann kostet es was, dann kostet es das Risiko, sein Leben in der Nähe zweier Pole zu verbringen, deren Spannungsunterschied hoch ist." (s. 285)
"Gebrauchen wir die Worte nicht in erster Linie, um die Wirklichkeit aufrechtzuerhalten? Damit wir nicht sehen müssen, was sich auf der anderen Seite verbirgt?" (s. 293)