Purpur
(...)
Unklar ist es im Dunkeln, ob wir fallen oder liegen
oder längst versunken sind. Es bleibt uns wenig.
Wir reißen Tage einen nach dem anderen herunter,
bis zum Vorhang, an dem wir uns begegnen,
an dem wir enden, endlos werden:
zwei Silberstreifen eingenäht in Samt,
zwei Wellen, die sich nicht berühren,
zusammen und allein und dennoch eins.
Marjana Gaponenko (*1981)
Unklar ist es im Dunkeln, ob wir fallen oder liegen
oder längst versunken sind. Es bleibt uns wenig.
Wir reißen Tage einen nach dem anderen herunter,
bis zum Vorhang, an dem wir uns begegnen,
an dem wir enden, endlos werden:
zwei Silberstreifen eingenäht in Samt,
zwei Wellen, die sich nicht berühren,
zusammen und allein und dennoch eins.
Marjana Gaponenko (*1981)
seifenblasenpusterin in wortklau[b]erei - 16. Dezember, 06:13
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